Affiliate Marketing Black Friday:
So verdienst du als Anfängerin in der stärksten Shopping-Woche des Jahres mit
Am Black Friday explodiert immer alles.
Millionen Menschen sitzen an dem Wochenende vor dem Handy und kaufen. Nicht, weil sie müssen. Sondern weil überall „minus 40 Prozent“ blinkt und das Gehirn bei Rabatten kurz aussetzt. Genau in dieser Woche fließt so viel Geld durch den Onlinehandel wie sonst kaum. Auch die ehrliche Frage, die sich fast keine Anfängerin traut laut zu stellen, ist: Warum eigentlich nicht ein winziger Teil davon über deinen Link?
Genau darum geht es beim Affiliate Marketing Black Friday. Du empfiehlst Produkte, die Menschen sowieso kaufen. Kauft jemand über deinen Link, bekommst du eine Provision. Für den Käufer ändert sich am Preis nichts. Klingt nach dem einfachsten Geschäft der Welt. Aber es ist es nicht. Genau diese eine Wahrheit will ich dir in diesem Artikel nicht ersparen: Der Umsatz am Black Friday wird nicht am Black Friday gemacht. Er wird im September und Oktober gemacht. Der Tag selbst ist nur die Kasse, an der abgerechnet wird.
Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie du das als Anfängerin aufziehst. Ehrlich, mit echten Tools, echten Kosten, echtem Zeitaufwand und mit den Fehlern, die fast alle machen, weil sie zu spät anfangen. Kein „schnell reich werden“, keine Garantien. Sondern ein Plan, den du wirklich abarbeiten kannst.
Was du am Ende dieser Anleitung hast
Damit du weißt, wofür du liest, hier das Ergebnis vorweg. Wenn du diese Anleitung durcharbeitest, hast du am Ende:
- mindestens ein angemeldetes Affiliate-Programm mit deinen eigenen, funktionierenden Links
- eine klare Nische, also eine Handvoll Produkte, die wirklich zu dir und deiner Zielgruppe passen, anstatt wahllos jeden Deal zu bewerben
- einen Ort, an dem du empfiehlst: einen Blogartikel, eine Reihe Pinterest-Pins oder eine kleine E-Mail-Liste
- einen realistischen Zeitplan, der Wochen vor dem Black Friday beginnt, nicht am Tag selbst
- und das Wichtigste: ein Verständnis dafür, warum das bei den meisten schiefgeht und wie du es besser machen kannst
Was du nicht hast: eine Zusage über irgendeinen Betrag. Das kann dir seriös niemand geben, und wer es tut, will dir etwas verkaufen. Affiliate-Einnahmen hängen von deiner Reichweite, deiner Nische und schlicht davon ab, ob Menschen über deinen Link etwas kaufen. Das ist Arbeit, kein Automat.
✅ Voraussetzungen – ehrlich einsortiert
⏱️ Zeit: Rechne mit mehreren Wochen Vorlauf. Für den Aufbau in der Startphase realistisch 4–8 Stunden pro Woche, je nachdem, wie viel Content du produzierst. In der Black Friday Woche selbst wird es intensiver.
💶 Budget: Du kannst mit 0 Euro starten (dazu gleich mehr). Wenn du schneller vorankommen willst, liegst du je nach Tools grob im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat. Nichts davon ist Pflicht zum Anfangen.
📊 Level: Anfängerin. Du brauchst kein Studium, keine Technik-Ausbildung und keine große Community. Was du brauchst: die Bereitschaft, dich einmal durch ein paar Anmeldungen zu klicken und wirklich Inhalte zu erstellen, statt nur zu planen.
Transparenz vorweg: In diesem Artikel findest du weiter unten Affiliate-Links (Werbung / Partnerlinks) zu Produkten, die ich selbst nutze. Kaufst du darüber, erhalte ich womöglich eine kleine Provision, für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Warum sich Affiliate Marketing Black Friday gerade für Einsteigerinnen anbietet
Der Black Friday ist in Deutschland längst kein amerikanischer Import-Gag mehr, sondern eines der umsatzstärksten Shopping-Ereignisse des Jahres. Die konkrete Größenordnung wie viele Milliarden Euro in dieser Woche umgesetzt werden und wie hoch der Onlineanteil ist, verändert sich jedes Jahr. Deshalb schreibe ich dir hier bewusst keine Zahl hin, die morgen schon veraltet ist.
Die konkrete Größenordnung liefert dir jedes Jahr der Handelsverband Deutschland (HDE), der vor dem Black Friday eine Umsatzprognose für die sogenannte Cyberweek herausgibt. Weitere verlässliche Quellen für Zahlen rund um das Kauf- und Ausgabeverhalten sind der Digitalverband Bitkom (jährliche Umfragen dazu, wie viele Menschen am Black Friday einkaufen und wie viel sie ausgeben wollen).
Quellen zum Nachprüfen: HDE (einzelhandel.de → Presse/Zahlen zur Cyberweek), Bitkom (bitkom.org → Presse, Suche „Black Friday“), Statista (statista.com, Stichwort „Black Friday Deutschland“), Destatis (destatis.de → Einzelhandel). Zahlen und Prognosen ändern sich jährlich vor dem Veröffentlichen einmal auf der jeweiligen Originalseite gegenprüfen.
Was aber auch ohne konkrete Zahl klar ist: In dieser Woche ist die Kaufbereitschaft der Menschen so hoch wie sonst nie. Sie suchen aktiv nach Angeboten, sie vergleichen, sie klicken auf Empfehlungen. Genau das ist dein Vorteil. Als Anfängerin musst du niemanden mühsam vom Kaufen überzeugen. Die Menschen wollen ohnehin kaufen. Deine Aufgabe ist nur, ihnen an der richtigen Stelle die richtige Empfehlung zu geben, genau über deinen Link.
Schritt 1: Melde dich bei einem Affiliate-Programm an
Bevor du auch nur einen Satz Content schreibst, brauchst du deine Links. Ein Affiliate-Programm gibt dir einen persönlichen Link zu einem Produkt. Kauft jemand darüber, wird dir das zugeordnet und du bekommst deine Provision. Kurz für Neueinsteigerinnen: Affiliate heißt schlicht „Provision fürs Empfehlen“. Mehr steckt technisch erstmal nicht dahinter.
Für den Start eignen sich vor allem diese Programme:
- Amazon PartnerNet: riesige Produktauswahl, jeder kennt Amazon, einfache Anmeldung. Aber Achtung: die Provisionssätze sind je nach Kategorie eher niedrig. Die Cookie-Laufzeit ist kurz (in der Regel 24 Stunden). Das heißt: Kauft jemand erst drei Tage später, bekommst du nichts.
- Digistore24 & ablefy (früher elopage): stark bei digitalen Produkten, Kursen und E-Books. Oft deutlich höhere Provisionen als bei physischen Produkten. Genau hier liegen übrigens auch die Produkte, die ich weiter unten empfehle.
- Awin, Belboon, financeAds: klassische Affiliate-Netzwerke mit vielen Markenshops. Etwas mehr Einarbeitung, dafür seriöse Partner und ordentliche Konditionen.
🛠️ Tool: Amazon PartnerNet / Digistore24 / ablefy / Awin
💶 Kosten: 0 Euro. Die Anmeldung ist bei allen kostenlos.
⏱️ Zeitaufwand: pro Programm 20–40 Minuten für die Anmeldung.
⚠️ Häufiger Fehler: Sich bei zehn Programmen gleichzeitig anmelden und dann keins richtig nutzen. Fang mit einem an, das zu deiner Nische passt. Bei Amazon: Manche Konten werden gesperrt, wenn du in den ersten 180 Tagen keine drei qualifizierten Verkäufe schaffst. Lies die Bedingungen, bevor du dich ärgerst.
Schritt 2: Leg deine Nische fest und bewirb nicht alles
Der größte Anfängerfehler beim Black Friday ist, jeden Deal mitnehmen zu wollen. Fernseher, Staubsauger, Kopfhörer, Kaffeemaschine alles rein. Das Ergebnis: Deine Empfehlungen wirken wie ein wahlloser Prospekt und niemand vertraut dir. Vertrauen ist aber die einzige Währung, die im Affiliate wirklich zählt.
Such dir stattdessen einen klaren Bereich, in dem du glaubwürdig bist. Für Mamas, die etwas Eigenes aufbauen, sind das oft Themen wie: Home-Office Ausstattung, Ordnung und Organisation im Familienalltag, Selbstständigkeit und Weiterbildung, digitale Tools, oder eben wie bei mir, der Aufbau eines eigenen Online-Einkommens. Wenn du zu einem dieser Themen ohnehin Inhalte machst, sind deine Empfehlungen zum Black Friday einfach die logische Fortsetzung. Kein Bruch, kein „jetzt verkauf ich dir was“.
🛠️ Tool: Zettel und Stift reichen. Wer digital plant: eine simple Notiz-App oder eine kostenlose Tabelle.
💶 Kosten: 0 Euro.
⏱️ Zeitaufwand: 1–2 Stunden ehrliches Nachdenken.
⚠️ Häufiger Fehler: Eine Nische wählen, die riesig und komplett zugerammelt ist. Etwa „Technik-Deals“ allgemein. Da konkurrierst du mit Portalen, die seit Jahren dabei sind. Geh lieber schmaler: nicht „Küchengeräte“, sondern „Küchen-Basics fürs kleine Home-Office Budget“. Spitz schlägt breit, besonders am Anfang.

(KI-generiertes Bild)
Bevor du loslegst
Die meisten starten mit dem falschen Modell
Kennst du das? Du hast schon mal was gestartet und irgendwann ist es wieder eingeschlafen. Nicht, weil du zu wenig kannst. Sondern weil das Modell nie zu dir und deinem echten Mama-Alltag gepasst hat.
Genau da setzt mein kostenloses Quiz an: In nur 5 Minuten findest du heraus, welches Online-Business wirklich zu dir passt, welches Budget du brauchst und dein erster Schritt für diese Woche. Kein Hype, keine leeren Einkommensversprechen – nur ehrliche Klarheit, damit du nicht dieselben Monate verlierst wie ich.
Schritt 3: Entscheide, wo du empfiehlst
Ein Link allein verkauft nichts. Du brauchst einen Ort, an dem Menschen deine Empfehlung sehen. Für Anfängerinnen kommen realistisch drei Kanäle infrage. Aber du musst nicht alle drei bespielen. Lieber einen richtig als alle nur zur Hälfte.
1. Ein Blog: Ein Artikel wie „Meine 7 Black Friday Empfehlungen für dein Home-Office“ ist ein Klassiker, weil er über Google gefunden wird und lange lebt. Der Haken dabei ist aber: Google braucht Zeit, um dich zu ranken. Wenn du den Artikel drei Tage vor dem Black Friday veröffentlichst, sieht ihn niemand.
2. Pinterest: Mein Spezialgebiet. Pinterest ist keine Social Media Plattform im klassischen Sinn, sondern eine Suchmaschine. Ein Pin, den du im September erstellst, kann im November noch Traffic bringen. Genau deshalb passt Pinterest so gut zum Black Friday, aber nur wenn du früh genug pinnst.
3. Eine E-Mail Liste: Der direkteste Draht. Du schreibst Menschen, die dir ihre Adresse gegeben haben, direkt in den Posteingang. Keine Algorithmen dazwischen. Am Black Friday ist das Gold wert. Vorausgesetzt, du hast die Liste vorher aufgebaut.
🛠️ Tool: WordPress (Blog), Pinterest Business Konto, ein E-Mail-Tool wie mit GetResponse.
💶 Kosten: Pinterest kostenlos, E-Mail-Tools mit kostenlosem Einstiegstarif, Blog ab wenigen Euro Hosting im Monat.
⏱️ Zeitaufwand: Einrichtung je Kanal 1–3 Stunden.
⚠️ Häufiger Fehler: Alle drei Kanäle gleichzeitig starten wollen und sich damit komplett verzetteln. Wähl einen, den du magst und durchhältst. Kanal, den du liebst, schlägt Kanal, der theoretisch „am besten“ ist.
Schritt 4: Erstelle deinen Content: Wochen vorher
Das ist der Schritt, an dem sich alles entscheidet. Der, den die meisten verpennen. Merk dir diesen Satz: Der Content, der am Black Friday für dich arbeitet, muss lange vorher stehen.
Warum? Ein Blogartikel braucht Wochen, bis Google ihn ordentlich einordnet. Ein Pin braucht Zeit, bis Pinterest ihn ausspielt. Eine E-Mail-Liste baut sich nicht in drei Tagen auf. Wenn du erst am Montag der Black-Friday Woche loslegst, produzierst du für ein leeres Publikum. Deshalb: Idealerweise fängst du im September oder Anfang Oktober an, spätestens Ende Oktober. Der Black Friday ist der Zieleinlauf, aber nicht der Startschuss.
Konkret produzierst du in dieser Phase: einen ausführlichen Empfehlungs-Artikel, eine Serie von Pins, die auf diesen Artikel verlinken. Wenn du eine Liste hast, ein paar vorbereitete E-Mails. Du baust dir sozusagen die Kanäle, durch die am Black Friday der Traffic fließen soll.
🛠️ Tool: Canva (Grafiken), WordPress (Artikel), dein E-Mail-Tool.
💶 Kosten: Canva in der kostenlosen Version völlig ausreichend zum Start; Pro optional.
⏱️ Zeitaufwand: der größte Brocken, rechne mit mehreren Stunden pro Woche über einige Wochen.
⚠️ Häufiger Fehler: Zu spät anfangen und dann in Panik in einer Woche alles rausballern. Das merkt man dem Content an, und die Plattformen belohnen ihn nicht. Verschobene Arbeit lässt sich nicht in letzter Minute nachholen.
Schritt 5: Nutze Pinterest als Traffic-Motor
Weil das mein Thema seit vier Jahren ist, gebe ich dir hier etwas mehr mit. Pinterest funktioniert anders als Instagram oder TikTok. Auf Pinterest suchen Menschen aktiv nach Ideen und Lösungen. Ja, auch nach „Black Friday Geschenkideen“ oder „Home-Office günstig einrichten“. Ein guter Pin ist im Grunde ein kleines Schaufenster, das direkt auf deinen Artikel oder dein Angebot verlinkt.
Das Schöne für Anfänger ist: Du brauchst keine große Followerzahl. Ein Pin wird über die Suche gefunden, nicht über deine Reichweite. Wichtig sind stattdessen ein sauberes Design, eine klare Aussage im Bild und ein gutes Keyword in Titel und Beschreibung. Der Klassiker, du brauchst nicht einen Pin, sondern viele. Erfolgreiche Pinterest-Strategien leben von Menge und Konstanz, nicht von einem einzelnen Volltreffer.
Genau dafür arbeite ich mit Vorlagen. Ein fertiges Design, das ich nur noch anpasse, spart mir jede Woche Stunden und sorgt dafür, dass ich überhaupt genug pinne. Wenn du bei null anfängst, ist das der Punkt, an dem die meisten aufgeben. Weil aber das Erstellen zu lange dauert, sind Vorlagen die genau dieses Problem lösen.
🛠️ Tool: Pinterest, Canva, Pin-Vorlagen.
💶 Kosten: Pinterest kostenlos; Vorlagen als einmalige Anschaffung optional.
⏱️ Zeitaufwand: mit Vorlagen ein paar Pins in unter einer Stunde.
⚠️ Häufiger Fehler: Denken, ein perfekter Pin reicht. Pinterest ist ein Ausdauersport. Wer nach einer Woche ohne Ergebnis aufhört, sieht nie, was passiert, wenn die Pins nach Wochen erst richtig anlaufen.

Schritt 6: Bau dir eine E-Mail-Liste auf
Reichweite auf fremden Plattformen ist geliehen. Der Algorithmus kann sich morgen ändern und deine Sichtbarkeit ist weg. Eine E-Mail-Liste gehört dir. Deshalb ist sie für viele der stabilste Baustein im Affiliate – gerade rund um den Black Friday.
Der Aufbau funktioniert simpel: Du bietest etwas Kostenloses an z.B. eine Checkliste, eine Vorlage, einen kleinen Guide – und im Gegenzug bekommst du die E-Mail-Adresse. In der Black-Friday Woche schreibst du diesen Menschen dann deine Empfehlungen direkt. Kein Algorithmus, kein Zufall. Wer deine Mail öffnet, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit interessiert.
🛠️ Tool: GetResponse, ein einfaches Anmeldeformular.
💶 Kosten: 0 Euro im Einstiegstarif bzw deine Testwochen, solange deine Liste klein ist.
⏱️ Zeitaufwand: Einrichtung 2–3 Stunden, danach laufende Pflege.
⚠️ Häufiger Fehler: Die Liste nur zum Verkaufen benutzen. Wenn du deinen Leuten monatelang nur Werbung schickst, melden sie sich ab. Gib erst Wert, dann darfst du auch empfehlen. In Deutschland gilt: Anmeldung immer sauber mit Double-Opt-in, sonst wird es rechtlich schnell unangenehm.
Schritt 7: Am Black Friday, selbst aktiv werden
Jetzt kommt der Tag, für den du wochenlang vorgearbeitet hast. Und ganz ehrlich: Wenn du gut vorbereitet bist, ist heute erstaunlich wenig zu tun. Deine Pins laufen, dein Artikel ist indexiert, deine Liste steht. Trotzdem gibst du am Black Friday und Cyber Monday nochmal Gas.
Konkret: Du schickst deine vorbereitete E-Mail mit den aktuellen Deals raus. Du pinnst frische Pins, die auf konkrete Angebote zeigen. Danach aktualisierst du deinen Artikel mit den echten Rabatten, sobald sie live sind. Jetzt bleibst erreichbar für Fragen. Wichtig: Prüf jeden Link, bevor du ihn teilst. Nichts ist ärgerlicher, als am umsatzstärksten Tag einen kaputten Affiliate-Link zu verschicken.
🛠️ Tool: dein E-Mail-Tool, Pinterest, WordPress.
💶 Kosten: keine zusätzlichen.
⏱️ Zeitaufwand: über das Wochenende verteilt einige Stunden.
⚠️ Häufiger Fehler: Am Black Friday plötzlich in Dauer-Verkaufsmodus schalten und die eigenen Leute mit fünf Mails am Tag zuspammen. Ein, zwei gute Empfehlungen wirken mehr als eine Flut. Vergiss aber die Kennzeichnung als Werbung nicht auch bei Zeitdruck.
Schritt 8: Nach dem Black Friday auswerten und dranbleiben
Der Black Friday ist vorbei und jetzt fängt der eigentlich wertvolle Teil an. Schau dir an, was alles funktioniert hat. Welcher Pin hat Klicks gebracht? Welche E-Mail wurde geöffnet? Welches Produkt wurde tatsächlich gekauft? Diese Daten sind dein Kompass für nächstes Jahr und für die Weihnachtszeit, die direkt danach kommt.
Der ehrlichste Punkt zum Schluss dieser Schritte: Vielleicht war dein erster Black Friday kein großer Erfolg. Das ist völlig normal. Bei mir hat auch nicht alles auf Anhieb funktioniert. Affiliate ist kein Lottoschein, sondern ein Muskel, den du über Monate hinweg aufbaust. Wer nach dem ersten Versuch aufhört, verpasst genau den diesen Punkt, an dem es sich anfängt zu lohnen.
🛠️ Tool: die Statistiken deines Affiliate-Programms, Pinterest Analytics, dein E-Mail-Tool.
💶 Kosten: 0 Euro.
⏱️ Zeitaufwand: 1–2 Stunden ehrliche Auswertung.
⚠️ Häufiger Fehler: Aus Enttäuschung gar nicht auswerten. Gerade der „gescheiterte“ erste Versuch enthält die wertvollsten Erkenntnisse. Zahlen lügen nicht, dein Bauchgefühl schon.
📝 Deine Black-Friday Checkliste zum Abhaken
☐ Bei mindestens einem Affiliate Programm angemeldet
☐ Nische festgelegt und 5–10 passende Produkte notiert
☐ Hauptkanal gewählt (Blog, Pinterest oder E-Mail)
☐ Content Wochen vorher erstellt und veröffentlicht
☐ Pins gestaltet und regelmäßig gepinnt
☐ E-Mail-Liste (auch klein) mit Anmeldeformular aufgebaut
☐ Alle Affiliate-Links getestet und als Werbung gekennzeichnet
☐ Black-Friday-Mail vorbereitet
☐ Am Wochenende aktiv: Mail raus, Pins frisch, Artikel aktuell
☐ Nach dem Black Friday ausgewertet
📅 Realistischer Zeitplan
September: Programme anmelden, Nische festlegen, Kanal wählen. Erste Inhalte planen.
Oktober: Content erstellen, einen Artikel schreiben, Pins gestalten, E-Mail-Liste aufbauen. Der arbeitsintensivste Monat.
Anfang November: Pins konstant ausspielen, Liste weiter füllen, Black-Friday-Mail vorbereiten.
Black-Friday-Woche: aktiv werden, Mail raus, frische Pins, Artikel aktualisieren.
Danach: auswerten, dranbleiben, direkt Richtung Weihnachtsgeschäft denken.
Kein realistischer Plan startet in der Black-Friday Woche. Das ist der Kern.
🛠️ Tools-Übersicht – kostenlos vs. bezahlt
| Tool | Kostenlos? | Preis | Wofür |
|---|---|---|---|
| Amazon PartnerNet | Ja | 0 € | Affiliate-Links für physische Produkte |
| Digistore24 / ablefy | Ja | 0 € | digitale Produkte, höhere Provisionen |
| Ja | 0 € | Traffic über Suche | |
| Canva | Teilweise | 0 € / Pro optional | Pins und Grafiken gestalten |
| Brevo / GetResponse | Teilweise | 0 € im Einstieg | E-Mail-Liste und Newsletter |
| WordPress + Hosting | Nein | ab wenigen € / Monat | eigener Blog |
Preise ändern sich, prüf bitte die aktuellen Konditionen jeweils auf der Anbieterseite.

Noch unsicher?
Bevor du dich verzettelst: Welches Modell passt zu dir?
Kennst du das? Du hast schon mal was gestartet und irgendwann ist es wieder eingeschlafen. Nicht, weil du zu wenig kannst. Sondern weil das Modell nie zu dir und deinem echten Mama-Alltag gepasst hat.
Genau da setzt mein kostenloses Quiz an: In nur 5 Minuten findest du heraus, welches Online-Business wirklich zu dir passt, welches Budget du brauchst und dein erster Schritt für diese Woche. Kein Hype, keine leeren Einkommensversprechen – nur ehrliche Klarheit, damit du nicht dieselben Monate verlierst wie ich.
⚠️ Haftungshinweis: Dieser Artikel stellt keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung dar. Die geschilderten Erfahrungen sind persönliche Einzelergebnisse – individuelle Ergebnisse können stark abweichen, und es gibt keine Garantie auf Einnahmen. Affiliate Marketing ist Arbeit mit ungewissem Ausgang, kein sicheres Einkommen. Für steuerliche und rechtliche Fragen wende dich bitte an entsprechende Fachleute (z. B. Steuerberatung).
Meine Tools, mit denen ich selbst arbeite
🚀 Mein Tool
E-Book „Pin dich Reich“ inklusive 20 Canva-Pin-Vorlagen
Das ist mein Einstiegs-Tipp, wenn du mit Pinterest starten willst und nicht weißt, wie du überhaupt gute Pins hinbekommst. Ich nutze Vorlagen seit Anfang an, weil das Erstellen sonst schlicht zu lange dauert und genau daran scheitern die meisten. Das E-Book erklärt dir die Grundlagen und liefert dir 20 fertige Canva-Vorlagen, die du nur noch anpasst. Für absolute Anfänger geeignet, die sofort loslegen wollen, ohne wochenlang Design zu gestalten und lernen.
Affiliate-Link – ich erhalte ggf. eine Provision, für dich keine Mehrkosten.
🚀 Mein Tool
Virale Pins: 100 Pin-Vorlagen
Wenn du schon weißt, dass Pinterest dein Kanal ist, kommst du irgendwann an den Punkt, an dem du einfach Menge brauchst, Pinterest belohnt Konstanz. Genau da nutze ich dieses Vorlagen-Paket. 100 Designs bedeuten, dass mir wochenlang nicht die Ideen ausgehen und ich in kurzer Zeit viele Pins rausbringe. Für alle, die über den ersten Test hinaus sind und ernsthaft dranbleiben wollen, gerade rund um den Black Friday.
Affiliate-Link – ich erhalte ggf. eine Provision, für dich keine Mehrkosten.
🚀 Mein Tool
Email Marketing – InboxCash
Weil ich oben so betont habe, wie wichtig eine E-Mail Liste ist, hier mein Tipp genau dafür. Ich habe lange unterschätzt, wie viel der direkte Draht in den Posteingang bringt, vor allem in einer Woche wie Black Friday. Dieses Angebot zeigt dir, wie du E-Mail-Marketing als Anfängerin aufsetzt, ohne dich in Technik zu verlieren. Für alle, die nicht nur auf geliehene Reichweite setzen wollen, sondern etwas Eigenes aufbauen.
Affiliate-Link – ich erhalte ggf. eine Provision, für dich keine Mehrkosten.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis ich mit Affiliate Marketing Geld verdienen kann?
Ehrlich: länger, als die meisten Werbeversprechen dir weismachen wollen. Realistisch brauchst du mehrere Wochen Vorlauf, bis dein Content überhaupt gefunden wird. Ein Blogartikel muss von Google eingeordnet werden, ein Pin von Pinterest ausgespielt. Der Black Friday ist gerade deshalb so tückisch: Wer erst in der Woche selbst anfängt, ist zu spät dran. Wenn du im September startest, hast du eine echte Chance, in der Black Friday Woche Ergebnisse zu sehen. Aber auch das ist keine Garantie. Manche sehen die ersten Provisionen nach wenigen Wochen, bei anderen dauert es Monate. Der Unterschied liegt fast immer darin, ob jemand konstant dranbleibt oder nach dem ersten Versuch aufgibt. Es ist verschobene Arbeit, kein schneller Klick.
Brauche ich technisches Wissen, um anzufangen?
Nein, kein Vorwissen und keine Ausbildung. Die Tools, die du am Anfang brauchst, sind alle so gebaut, dass Anfängerinnen damit klarkommen. Ein Pinterest-Konto einrichten, in Canva ein Design anpassen, dich bei einem Affiliate-Programm anmelden, das schaffst du an einem Nachmittag. Etwas kniffliger wird es, wenn du einen eigenen Blog mit WordPress aufsetzt, aber selbst das ist mit etwas Geduld machbar, und du musst nicht damit starten. Viele beginnen ganz ohne Blog, nur mit Pinterest und einer E-Mail-Liste. Was du wirklich brauchst, ist nicht Technik, sondern Durchhaltevermögen. Die Technik ist der einfachste Teil, der schwierige Teil ist, dranzubleiben, wenn die ersten Wochen noch kein Ergebnis bringen.
Was kostet der Start wirklich?
Du kannst mit 0 Euro anfangen. Die Anmeldung bei Affiliate-Programmen ist kostenlos, Pinterest kostet nichts, Canva und E-Mail-Tools haben brauchbare Gratis-Versionen. Wenn du das ernst meinst und schneller vorankommen willst, kommen überschaubare Kosten dazu: ein eigener Blog mit Hosting ab wenigen Euro im Monat, vielleicht Canva Pro, vielleicht fertige Vorlagen, um Zeit zu sparen. Das bewegt sich für Einsteigerinnen im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat, aber nichts davon ist Pflicht zum Starten. Wichtig ist die ehrliche Einordnung: Einnahmen ohne Ausgaben zu zeigen wäre irreführend. Selbst wenn deine Kosten niedrig sind, kostet dich das Ganze vor allem Zeit, und die ist auch etwas wert. Rechne das ehrlich mit ein, bevor du dich fragst, ob es sich lohnt.
Lohnt sich der Black Friday überhaupt für Anfängerinnen?
Er kann sich lohnen, aber nur, wenn du vorbereitet bist. Der Vorteil in dieser Woche ist, dass die Kaufbereitschaft der Menschen so hoch ist wie sonst nie. Du musst niemanden mühsam überzeugen. Der Nachteil: Der Wettbewerb ist ebenfalls groß, und wer erst am Tag selbst loslegt, hat gegen die Vorbereiteten keine Chance. Für eine Anfängerin, die im September oder Oktober anfängt, ist der Black Friday ein guter Anlass, um mit einem konkreten Ziel vor Augen Content aufzubauen. Selbst wenn im ersten Jahr wenig zurückkommt, hast du deine Kanäle aufgebaut, die dir auch danach dienen. Sieh es nicht als einmaligen Jackpot, sondern als Übungslauf für ein Skill, das du langfristig brauchst. Genau diese Perspektive unterscheidet die, die dranbleiben, von denen, die enttäuscht aufhören.
Kann ich als Mama mit wenig Zeit überhaupt mit Affiliate Marketing Geld verdienen?
Ja, aber sei ehrlich zu dir selbst über den Aufwand. Affiliate Marketing ist attraktiv, weil du es dir zeitlich einteilen kannst. Du entscheidest, ob du morgens, abends oder am Wochenende arbeitest. Das passt gut in einen Familienalltag. Aber „flexibel“ heißt nicht „ohne Aufwand“. Am Anfang steckst du viel Zeit rein, ohne sofort etwas zurückzubekommen, und genau das ist für viele der schwierigste Teil. Der Trick ist, mit kleinen, realistischen Blöcken zu arbeiten. Lieber drei Stunden pro Woche verlässlich als einmal einen ganzen Tag und danach nie wieder. Vorlagen und fertige Systeme helfen dabei enorm, weil sie die Zeit pro Aufgabe drücken. Ob und wie viel am Ende dabei herauskommt, kann dir niemand versprechen. Das hängt von dir und deiner Umsetzung ab. Aber machbar ist es auch mit wenig Zeit, wenn du klug planst statt hektisch alles auf einmal zu wollen.

Evelyn – deine Strategin fürs zweite Standbein
Ich habe in der Elternzeit angefangen, mir mit Affiliate etwas Eigenes aufzubauen. Auch mit allen Umwegen und Rückschlägen, die dazugehören. Heute helfe ich als Marketing-Strategin und Pinterest-Managerin vor allem Mamas, die von Anfang an ein zweites Standbein aufbauen wollen. Themen wie Affiliate Marketing Black Friday zeige ich ehrlich: viel Arbeit, keine Garantien, aber ein Weg, der sich für die lohnen kann, die dranbleiben.











